Neue Werbemöglichkeiten durch das Web 2.0

Seit Twitter, Facebook, Social News und Bookmarks das Internet erobern eröffnen sich für Webmaster vollkommen neue Möglichkeiten des Online Marketings. Große Unternehmen haben längst alle ein Profil bei Facebook und Twitter und veröffentlichen Neuigkeiten über Social News oder Online Presseportalen. Doch auch kleinere Unternehmen können von dem gigantischen Werbepotenzial des Web 2.0 profitieren.

Die Gefahr von Google AdWords

Online Marketingmethoden, die ausschließlich auf Pay per Click oder Pay per View ausgelegt waren, sind für clevere Marketer längst höchstens noch eine Zusatzmaßnahme im Rahmen der heutigen Online Marketing Möglichkeiten im Raum des Web 2.0. Trotzdem sind auch heute noch nicht wenige Internetgeschäfte größtenteils von Google AdWords abhängig. Die Vorteile von AdWords sind natürlich, dass man Traffic sofort einkaufen kann. Wie bei einem Lichtschalter kann man mittels AdWords, oder auch anderen Pay per Click Varianten Traffic einschalten und ausschalten. AdWords nimmt gegenüber anderen Pay per Click Anbietern den größten Marktanteil an. Kein Wunder, da auch Google mit 90% Marktanteil in Deutschland zu den größten Suchmaschinen gehört. Doch was viele Webmaster deutlich unterschätzen ist die Abhängigkeit von Google AdWords. AdWords schaltet seit geraumer Zeit längst nicht mehr Anzeigen zu jeder Website gleichermaßen. Komplizierte Algorithmen rechnen aus, welche Anzeigen sich für Google am meisten lohnen geschaltet zu werden. Ist man mit seiner Website also möglicherweise heute noch ganz oben gelistet, kann das morgen wiederum ganz anders sein, sobald die AdWords Algorithmen geändert werden. AdWords sollte deshalb nur zusätzlich zu anderen Marketingmöglichkeiten betrieben werden, oder zum Testen neuer Produkte und Landingpages.

Funktionsweise des neuen Online Marketings

Der Nachteil des Marketings über das Web 2.0 gegenüber Pay per Click Programmen ist, dass man nicht sofort Traffic auf seiner Internetpräsenz erzielen kann. Das ganze ist ein schleichender Prozess und ist auch mit nicht wenig Arbeit verbunden. Alles beginnt mit dem Erstellen von Content. Content, der wichtig und interessant ist und welcher dann im Social Web verbreitet wird. Beispielsweise innerhalb von diversen Artikelverzeichnissen. Oder auch im Rahmen von Pressemitteilungen. Diese werden wiederum gebookmarked und auf den Profilen von Facebook, Twitter & Co verbreitet. Die gleichen Artikel, natürlich etwas umgeschrieben, um duplicate Content zu vermeiden, können dann auf eigenen Blogs oder auch Free Blogs veröffentlicht werden. So erhöht man nach und nach seine Reichweite im Internet. Spannend ist auch die Verbreitung von Videomaterial. Youtube, Myvideo, Sevenload und Co erreichen in relativ kurzer Zeit hunderte, wenn nicht tausende von neuen potenziellen Neukunden. Die Profile von Youtube & Co werden auch von den Suchmaschinen gespidert und erreichen oftmals recht gute Rankings in den Suchmaschinen. Außerdem bieten die Profile auf Videoportalen ebenso wie Blogs RSS Feed an, die man in RSS Verzeichnisse eintragen kann. Auch dies bietet jede Menge Traffic auf seiner Landingpage.

Nicht werben, sondern Informieren!

Ganz wichtig im Social Web ist, dass man niemals Werbesprache verwendet! Werbung ist im Social Web verpönt. Stattdessen sind nützliche Informationen gern gesehen. Wenn Sie also nützliche Informationen bieten können, werden potenzielle Neukunden recht schnell auf Sie aufmerksam und werden von alleine Ihre Landingpage besuchen. Auch Ihrer Landingpage können Sie natürlich Werbesprache verwenden. Vermeiden Sie jedoch unbedingt Werbesprache, wenn Sie im Social Web unterwegs werden. Achten Sie auch ganz genau darauf, welche Informationen Sie verbreiten. Vermeiden Sie Spamming! Operieren Sie zu jederzeit seriös. Das Internet vergisst nicht! Jeden Datenschnipsel, den Sie erzeugen wird irgendwo von Internetusern gefunden werden.